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Der Zauber von Reels & Video-Content auf Social Media


Wer kennt sie nicht? Katzenvideos, die man sich stunden – ah, was sage ich – tagelang anschauen könnte, ohne müde zu werden…
Man sitzt auf der Couch, nebenbei läuft Netflix und in der Hand das Handy. Man switcht zwischen Facebook, Instagram und Co und immer wieder begegnen uns Kurzvideos zu unterschiedlichen Themen. Man schaut sich ein Video an, wischt hoch und schon erscheint das Nächste. Eine Endlosschleife, die im ersten Moment ein riesen Zeitfresser zu sein scheint. Aber warum lassen wir uns von Amateur-Videos derart fesseln? Was ist der Reiz dahinter und wie kann man als Unternehmen den Videotrend für die Kommunikation über Reels & Video-Content auf Social Media nutzen?

Videomarketing als Kommunikationsstrategie

Damit Ihre Markenbekanntheit gesteigert wird, sind heutzutage Reels & Video-Content auf Social Media unerlässlich. Eine besondere Marketingstrategie, die von Firmen und Unternehmen noch zu wenig Beachtung findet. Dabei ist die Idee hinter den kreativen Videos so simpel. Der Zuschauer wird mit leicht verständlichen Inhalten auf die Marke aufmerksam gemacht. Durch Social-Media ist es so einfach wie nie, eine breite an potenziellen Käufern zu generieren.

Der Schatz von Videomarketing

Wir haben erfahren, dass Kurzvideos eine größere Reichweite generieren können. Warum also nicht diesen Vorteil für sein eigenes Unternehmen nutzen?!
In diesem Artikel gehen wir auf Reels bei Instagram ein. Mit 15 Sekunden fing es an, inzwischen hat Instagram Videos von 90 Sekunden im Programm. Für Unternehmen und Firmen also ein guter Zeitslot, um Mitarbeiter und das eigene Produkt von der besten Seite erstrahlen zu lassen. Kurzvideo-Formate wie Reels bieten Raum für Themen und Geschichten rund um das eigene Unternehmen. Der Blick hinter die Kulissen ist immer sehr spannend und macht neugierig auf mehr. Einblicke in den Arbeitsalltag oder die Produktion, sowie persönliche Momente, wie das letzte Sommerfest oder der angeheiterte Chef auf der Weihnachtsfeier, der für seine Mitarbeiter eine emotionale Rede hält.

Diese wenigen Sekunden wirken authentisch und holen die Zielgruppe ab, weil sie sich mit dem Unternehmen identifizieren können. Authentizität und Persönlichkeit ist immer besser als aufgesetzt und affektiert.

Die Kooperation mit InfluencerInnen

Um eine noch größere Reichweite auf Social Media zu generieren, könnte sich eine Zusammenarbeit mit InfluencerInnen lohnen. Diese verdienen inzwischen nicht nur selbst gutes Geld, sondern verhelfen Unternehmen zu besseren Absatzzahlen. Je nach Themengebiet und der Anzahl an Followern, kann sich daraus ein lukratives Geschäftskonzept entwickeln. Daraus können auch im Zuge der Content Creation gesponserte Reels & Video-Content auf Social Media resultieren. Wichtig ist auch hier, dass beide Parteien glaubwürdig auftreten und die Themengebiete passen. Eine Food-Influencerin mit 2 Mio. Followern ist in einem Unternehmen für Landmaschinen nicht die ideale Besetzung. Sowohl menschlich als auch thematisch sollte die Kooperation homogen sein, um Ihre Marke noch größer zu machen.

Videocontent

Nachteile von Videomarketing

„Bitte nicht noch ein zusätzliches Marketing-Format“ oder „Wir haben nicht die nötigen Ressourcen dafür“. Diese Sätze kennt man vielleicht von sich selbst, wenn man ehrlich ist, aber was macht man nicht alles für das eigene Produkt-Baby?!
Wir haben nun schon viele Vorteile zu den Kurzvideos erfahren und wie viel Mehrwert es für das eigene Produkt bringen kann, doch es gibt auch immer eine Kehrseite. Schauen wir uns diese einmal an und wägen ab, wie sehr sich der Hype auf das eigene Unternehmen auswirkt.

Video drehen erfordert Arbeit und Kapazitäten und letztere ist im Tagesgeschäft nicht wirklich vorhanden. Fragen seitens der Unternehmen könnten z.B. sein: Werden die Videos wirklich meiner Zielgruppe ausgespielt oder Personen, die mit meinen Produkten keine Berührungspunkte haben? In dem Fall wäre die harte Arbeit umsonst gewesen.
Um den Nachhaltigkeitsaspekt aufzugreifen, greift man am besten auf bereits vorhandenes Bild- und Videomaterial zurück. Oder man erstellt aus vielen Bildern eine schöne Collage. Es muss nicht immer eine teure Location mit großer Kameraausrüstung und Regisseur sein. Kleine Inhouse-Drehs mit Charme und guter Qualität können Ihre Marke ins rechte Licht rücken.

Ideen für guten Video-Content

Es muss also nicht immer eine professionelle Kameraausrüstung sein. Selbstgemacht ist immer noch besser und kommt bei der Zielgruppe am besten an. Entscheidend für gute Bildqualität ist gutes Licht. In der prallen Mittagssonne sieht auch das schönste Model eher bescheiden aus. Deshalb gilt bei Outdoor-Drehs immer auf Sonnenaufgang- bzw. -untergang zu setzen. Beide Tageszeiten bieten die besten Lichtverhältnisse. Indoor ist darauf zu achten nicht allzu grelles Licht zu haben. Sogenannte Softboxen dienen der Unterstützung von weichem Licht in Räumen.
Sie brauchen Inspiration für Ihre Marke? Schauen Sie sich Reels der Konkurrenz an. Nicht abkupfern, sondern Ideen und eigenen Input für Ihre Reels erschaffen. 🙂 Für ein gelungenes Reel ist die Musik ebenso essentiell wie gutes Licht. Bitte aber darauf achten, dass Sie lizenzfreie Musik wählen. Der sicherste Weg ist, auf die Instagram-Datenbank zurückzugreifen. Wann ist der beste Zeitpunkt, um Reels auszuspielen? Hier gilt ausprobieren und schauen, was am besten wirkt. Postet man zeitgleich mit der Konkurrenz oder azyklisch? Die gute Mischung macht’s und das Engagement der Follower wird’s zeigen.

Fazit

Wie und ob man mit Reels bzw. Video-Content umgeht, eine Bereicherung für das eigene Unternehmen ist es allemal. Schauen Sie doch gleich mal bei Instagram vorbei und lassen sich von den Reels inspirieren!

Susanne Albus

Autorin: Susanne Albus