5 Gründe, warum Online-Fachevents im B2B die Zukunft sind
Online-Fachevents im B2B haben sich längst als ernstzunehmende Alternative zu klassischen Messen und Konferenzen etabliert. Spätestens seit der Corona-Pandemie ist klar: Virtuelle Veranstaltungen sind nicht nur ein Notbehelf, sondern in vielen Punkten sogar überlegen. Tanja Grünwald, Manager für Online-Konferenzen bei B2B Insider, erklärt die fünf wichtigsten Gründe.
1. Kosten: Virtuell ist deutlich günstiger
Wer als Aussteller an einer Präsenzmesse teilnimmt, kommt kaum unter 10.000 Euro Budget weg. Bei virtuellen Fach-Events sind Aussteller mit einem Full-Service-Package bereits ab 3.000 Euro dabei. Für Besucher sind Tickets oft kostenlos oder für unter 100 Euro erhältlich – hinzu kommt die Ersparnis bei Reisekosten und Diäten. Online-Konferenzen und virtuelle Kongresse sind noch kostengünstiger, Speaker nutzen die Bühne häufig kostenfrei.
2. Vielfalt: Das Angebot wächst rasant
Zu jedem erdenklichen B2B-Thema gibt es mittlerweile virtuelle Fachevents – von Marketing über HR bis hin zu IT und Industrie. Im Marketingbereich etwa die DiMarEx, im HR-Bereich die HREX. Neue Anbieter erscheinen kontinuierlich am Markt, die Qualität steigt stetig. In den Bereichen Marketing und HR steht die Vielfalt virtueller Events Präsenzveranstaltungen längst in nichts mehr nach.
3. Flexibilität: Inhalte wann und wo man will
Ein Vortrag in Köln um 10 Uhr, eine Session in Wien um 11 Uhr – bei Präsenzveranstaltungen undenkbar, bei Online-Events problemlos möglich. Teilnehmer wechseln in Echtzeit zwischen Sessions und Anbietern, wählen gezielt die Inhalte, die zu ihren Bedürfnissen passen. Dazu kommt ein entscheidender Vorteil: Online-Vorträge werden aufgezeichnet und stehen im Nachgang zur Verfügung. Networking ist zeitlich nicht gebunden, Community-Tools speichern Kontakte und Gesprächsverläufe automatisch.
4. Niederschwellige Kontaktaufnahme und unkomplizierte Kommunikation
Viele Menschen tun sich schwer, auf Messen aktiv auf Aussteller oder Referenten zuzugehen. Online entfällt diese Hemmschwelle weitgehend. Chat-Funktionen, Multiple-Choice-Umfragen mit bis zu 50 % Beteiligung und Community-Boards ermöglichen einen natürlichen, unkomplizierten Austausch. Potenzielle Kunden können virtuelle Messestände in aller Ruhe erkunden und via Chat, E-Mail oder Telefon Kontakt aufnehmen – ohne Druck und ohne direkte Konfrontation. Die Qualität der Kontakte bleibt dabei gleich hoch.
5. Resilienz gegenüber höherer Gewalt
Pandemien, politische Entscheidungen, Umweltereignisse – all das kann Präsenzveranstaltungen kurzfristig unmöglich machen. Online-Fachevents sind von solchen Einflüssen weitgehend unabhängig. Selbst aus dem Homeoffice oder in der Quarantäne können virtuelle Veranstaltungen problemlos besucht und abgehalten werden. Das macht sie zu einem resilienten und zukunftssicheren Format für B2B-Kommunikation.
Fazit
Online-Fachevents im B2B sind kostengünstiger, flexibler und niederschwelliger als klassische Präsenzveranstaltungen. Sie ermöglichen ortsunabhängiges Networking, nachhaltigen Wissenstransfer und sind gegen äußere Störfaktoren weitgehend abgesichert. Wer im B2B auf virtuelle Events setzt, investiert in die Zukunft der Unternehmenskommunikation.
Autorin:

Tanja Grünwald, B2B Insider GmbH
Manager strategische Partnerschaften und Online-Konferenzen
Tanja Grünwald, Jahrgang 1980, ist ausgebildete Rundfunk-Redakteurin und studierte an der Wirtschaftsuniversität Wien Betriebswirtschaft. Seit 2004 ist sie im Eventmanagement tätig, u. a. im Bereich Sportgroßveranstaltungen und Tourismus, seit vier Jahren für B2B Insider als Manager für Online-Konferenzen.
Bildquelle: privat
Dieser Blogbeitrag wurde am 28.10.2020 als Gastbeitrag im Blog des Bundesverband Industrie Kommunikation e.V. (bvik) erstveröffentlicht.